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40. Erkennen von Waldschäden

An Nadelbäumen vergilben anfangs die älteren Nadeln, später gehen sie verloren. Stärker geschädigte Bäume besitzen nur weniger als die Hälfte ihrer Nadeln, die herabhängenden Äste (Lamettaeffekt) und die lichte Krone der hier zu sehenden Bäume sind ein untrügliches Zeichen der Schäden.

Bei Laubbäumen werden die Schäden oft unterschätzt, da sie schwieriger zu erkennen sind: Hier kommt es zu einer randlichen Blattwelke und der Bildung von kleineren Blättern, die an Trockenschäden erinnern. Frühzeitiger Blattabwurf führt zu einer lichten Krone.

Alle erkrankten Bäume leiden unter Nährstoffmangel und Befall durch Parasiten z. B. Borkenkäfer. Sie können sich hiervon nicht mehr erholen und reagieren darauf mit ungeregeltem Wachstum und verstärkter Fruchtbildung vor dem Absterben.