Mehr Aufenthaltsqualität für Jugendliche in der Stadtbibliothek Euskirchen

Neugestaltete Jugendbibliothek

Kürzlich fand in der Stadtbibliothek Euskirchen die Einweihung des modernisierten Bereichs für „teens“ statt. Die Neugestaltung wurde durch eine Spende der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen an den Förderverein der Stadtbibliothek möglich gemacht.

Johannes Winckler, Erster Beigeordneter der Kreisstadt Euskirchen, Rita Witt, Kreissparkasse Euskirchen, Dr. Maria-Regina Neft, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek, sowie Stadtbibliotheksleiterin Julia Rittel freuten sich über die erhöhte Aufenthaltsqualität in der Jugendbibliothek.


Bisher gab es im Jugendbereich schon moderne Regale und mit mehr als 2.000 Jugendbüchern einen sehr gut ausgebauten Buchbestand zum Ausleihen, aber wenig Möglichkeit zum längeren Verweilen. Dabei werden Bibliotheken immer mehr als „Dritte Orte“ zwischen Beruf/Schule und Freizeit geschätzt.

Knapp 400 aktive Nutzer zwischen 13 und 17 Jahren zählt die Stadtbibliothek Euskirchen zurzeit. Die Jugendbücher und Mangas erzielen pro Jahr 7.000 Ausleihen. In der Stadtbibliothek können die Jugendlichen räumlich nicht komplett von den Kindern getrennt werden, aber das neue Design und umgestellte Regale machen jetzt deutlicher, dass die Teenager hier einen ganz eigenen Bereich zur Verfügung gestellt bekommen. Schicke Sitzmöbel und Deko-Elemente dienen als Blickfang und machen Lust aufs Dableiben. Ein Spieletisch bietet eine zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeit.

Ganz bewusst ist die Kinder- und Jugendetage als reiner Freizeitbereich ohne Arbeitstische gestaltet. Lern- und Arbeitsplätze mit unterschiedlicher Ausstattung befinden sich in ruhigerer Atmosphäre eine Etage tiefer.

Johannes Winckler würdigte das Engagement der Kreissparkasse und des Fördervereins zu Gunsten der Jugendlichen, die ihren neu gestalteten Bereich in den ersten Tagen direkt intensiv genutzt haben. Bibliotheksleiterin Julia Rittel freute sich zusammen mit dem Team der Stadtbibliothek, dass das Konzept aufgegangen ist. Eines der wichtigsten Ziele sei es, dass sich alle Menschen willkommen fühlen und somit Bibliotheken als hilfreiche Orte für Bildung und Freizeit kennenlernen können.