Grenzenlos spielen in der Stadtbibliothek Euskirchen

Am 17. März öffnete die Bibliothek von 18 bis 22 Uhr die Türen zur landesweiten Nacht der Bibliotheken. Im Rahmen des Mottos „Grenzenlos!“ wurde überall in der Bibliothek den ganzen Abend gespielt.  Bürgermeister Sacha Reichelt eröffnete die beliebte Aktion im Erdgeschoss, wo schon sehr viele Menschen ungeduldig auf den Start warteten.

Das diesjährige Motto Grenzenlos! passt sehr gut zu den Aufgaben und Angeboten der Stadtbibliothek, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein offener Ort der Begegnung, der Bildung und Kultur für viele unterschiedliche Menschen zu sein, unabhängig von Alter, Herkunft oder Kompetenzen. Geschichten werden heute nicht nur in Büchern erzählt, sondern auch in Spielen und mit ganz unterschiedlichen Medien. Spielen ist grenzenlos, da es klassisch und digital, für Jung und Alt, in allen Ländern und Zeiten und ohne Sprachbarrieren stattfinden kann.

Die Stadtbibliothek kooperiert mit der Integrations- und Antidiskriminierungsstelle der Stadt Euskirchen und eröffnete mit dem thematischen Schwerpunkt „Grenzenlos!“ auch die Internationalen Wochen gegen Rassismus, die in Euskirchen ab dem 20. März zwei Wochen lang begangen wurden. Viele Angebote der Stadtbibliothek – insbesondere für Kinder und Jugendliche – werden großzügig durch den Förderverein der Bibliothek unterstützt, der natürlich auch bei dieser Aktion dabei war.

Mehr als 400 Besucherinnen und Besucher jeden Alters freuten sich über Brettspiele, Bewegungsspiele, das Gaming mit VR-Brille, Bausteinbauen, Basteln, Bingo, Pen & Paper-Rollenspiele und vieles mehr. Für Getränke und Snacks sorgte die Caffè Bar im Kulturhof, die zur Nacht der Bibliotheken ausnahmsweise auch abends geöffnet war. Die Spezialität des Hauses – Waffeln in vielen Geschmacksvarianten - waren schon vor Ende der Veranstaltung ausverkauft. Trotz des großen Andrangs und gelegentlicher Wartezeiten auch bei den Spielestationen war die Stimmung blendend und alle kamen auf ihre Kosten. So mancher fragte beim Rausgehen nach dem nächsten Termin und einige Besucherinnen und Besucher meldeten sich direkt neu für die Nutzung der Stadtbibliothek an.