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Baudenkmale der Kommerner Straße

In den Benden
Nr.2-4  - Mühlenanlage, ehem. Jülichsmühle, heute Mühle Georg Stugg; 18.und 19.Jahrh., Wohnhaus 1920; ursprünglich dreiflügelige Mühlenanlage um einen Innenhof; im Osten gelegen das Wirtschaftsgebäude des 19. Jahrh. in der Substanz erheblich gestört und ohne Denkmalwert; im Süden das 4-geschossige Mühlenhauptgebäude um 1880; Backsteinrohbau mit sparsamen zeitgenössischen Gliederungen, Veränderungen des 20Jahm. (z.T. nach Brand Anf. 20Jh.) ohne wesentliche Störungen der Anschaulichkeit; nördlich vorgebaut Wohn- und Kontorgebäude, breit gelagerter 2-geschossiger Putzbau (Baumeister Bungarten, Euskirchen) von sehr repräsentativen Proportionen und guten Einzelformen; asymetrische Fassade mit Erker im 1 .OG und versetztem Portal, dieses mit Rustikarahmung und Architrav, darüber Medaillon, von Putten gehalten; Dachausbau mit originalen Zwerchhäusem; das ganze Gebäude einschließlich der Innenorganisation und vieler sehr qualitätvoller Details in sehr gutem Originalzustand.

Fotos der Stugg-Mühle mit Restaurationsarbeiten
    

Kommerner Straße

Nr.2  - Wohnhaus, 18.Jahrh.. verputzt, OG Fachwerk, Putzumrahmungen, profiliertes Traufgesims, hintere Traufwand vermutlich auf der ehem. Stadtmauer aufgebaut
Nr.14  - Wohnhaus. 19 Jahrh., Reihenhaus mit 5 Achsen, Stuckfassade, Quaderung, originale Tür, Mittelachsen rundbogig, Gesims, Figurenfries
Nr.15  - Wohnhaus, 1905, Reihenhaus in neubarocken Formen, 5 Achsen, Pilastergliederung, Originaltür, Gesims, Stuck, giriandenhaltende Putten, Wandgliederung, Fenster durch Stuckaturen bekrönt, Dach mit Zwerchhäusem, Mansarddach
Nr.69  - ehem. städt. Kinderheim, datiert 1881, Backsteinbau, Profilgesims, 5 Achsen, Fenster mit Segmentbogen, originale Tür, in der Achse Dachausbau nach Art eines Heiligenhäuschens in den Formen der Neorenaissance, Sandstein mit eingestellter lebensgroßer Christusstatue mit zwei Kindern