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EURO-Park

EURO-Park (Gewerbegebiet Euskirchen-Roitzheim)
    
Nachdem durch den zunehmenden Flächenverbrauch durch Gewerbebetriebe im Bereich der Kernstadt die zur Verfügung stehenden Freiflächen oder auch Brachen aufgebraucht waren, siedelten die ersten Unternehmen mit hohem Flächenverbrauch - wie zum Beispiel die Westdeutschen Steinzeugwerke und die Zuckerfabrik - bereits an der Peripherie der Stadt. Mit diesen Unternehmen war damit der erste Schritt zur gewerblichen Stadtrandentwicklung eingeleitet. Als im Laufe der Zeit weitere Unternehmen mit Expansionsgedanken an die Stadtverwaltung herantraten, galt es, den Trend der "gewerblichen Suburbanisierung" in seiner Entwicklung städtebaulich zu leiten und entsprechende Flächen für Betriebe mit Verlagerungsbedarf stadtnah, das heißt an der Peripherie, zu erschließen.

Westlich der Bundesstraße 51 wurden großräumig Bereiche geplant, entwickelt und erschlossen, die einen attraktiven Standort für namhafte Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Handwerk, Handel und Dienstleistungen darstellen.

Aufgrund der hohen Nachfrage, wurde das bestehende Gewerbegebiet EURO-Park West durch die Erschließung weiterer Flächen um den EURO-Park Ost (östlich der B 51 zum Ortsteil Roitzheim gelegen) erweitert. Im Zuge einer weiteren Ausdehnung in Richtung Süden, wurden nunmehr zusätzliche Flächen erschlossen, die für Betriebsansiedlungen und -verlagerungen zur Verfügung stehen.

Heute bildet der EURO-Park in seiner Gesamtheit ein in sich zusammenhängendes, direkt an die Stadt angrenzendes, etwa 170 Hektar großes Areal im Südosten Euskirchens. Dieses in seinen Wurzeln älteste Wirtschaftsgebiet stellt mit namhaften Betrieben und Produktionsstätten einen wesentlichen Schwerpunkt der Euskirchener Wirtschaft dar.