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Kaufkraftkennziffern

Um die Bedeutung einer Gemeinde oder Stadt als Einkaufs- und Versorgungsstandort einzuschätzen, werden so genannte Kaufkraftkennziffern ermittelt. Diese sollen helfen, die wirtschaftliche Potenz der hier lebenden Bevölkerung dar zu stellen als auch die Wertigkeit des Einkaufstandortes im Vergleich zu anderen einschätzen zu können.

Kaufkraft (in Millionen Euro)

Für unterschiedliche regionale Einheiten wird das Nettoeinkommen der dort lebenden Bevölkerung in Millionen Euro ausgewiesen.

Kaufkraft (in Tausend-Euro je Einwohner)

Auf regionaler Ebene wird ausgewiesen, wie viel Nettoeinkommen im Jahr im Durchschnitt einem Einwohner dieser Region zur Verfügung stehen.

Kaufkraft (in Promille)

Die Kaufkraftkennziffer in Promille gibt an, wie viel die Wohnbevölkerung einer bestimmten regionalen Einheit zur bundesweiten Kaufkraft beiträgt.

Kaufkraft als Index je Einwohner
Diese Kennziffer bezieht sich stets auf den Bundesdurchschnitt von 100,0 je Einwohner.

Zentralitätskennziffer
Die Zentralitätskennziffer gibt an, ob das lokale Einzelhandelsangebot überörtliche Kundschaft anzieht und drückt somit die Attraktivität eines Standortes als Einkaufsort aus. Sie wird als Quotient aus Einzelhandelsumsätzen und einzelhandelsrelevanter Kaufkraft (multipliziert mit 100) bestimmt. Eine Zentralitätskennziffer über 100 beschreibt einen Kaufkraftzufluss, da mehr Umsatz im Einzelhandel generiert wird als der dortigen Bevölkerung für Ausgaben im Einzelhandel zur Verfügung steht. Die Einzelhandelszentralität der Stadt Euskirchen liegt aktuell bei 137,5 und drückt die Anziehungskraft und Attraktivität des Euskirchener Einzelhandels auch für die Umgebung aus.