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Sanierungsgebiet

Die Rahmenplanung sowie das Integrierte Handlungskonzept definieren ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Aufwertung Kuchenheims und damit die Behebung städtebaulicher Missstände (u. a. hohe Verkehrsbelastung, fehlende Treff-/Spielplätze, schlechte Bausub-stanz). Um Mittel von Bund und Land zur Förderung von öffentlichen wie privaten Maßnahmen für Kuchenheim einzuwerben, ist die Abgrenzung einer Gebietskulisse nach Baugesetzbuch (BauGB) erforderlich. Der Gesetzgeber geht im Sinne eine Gesamtmaßnahme nicht von einzelnen Aktivitäten aus, sondern von zusammenhängenden oder aufeinander abgestimmten Aufgaben, die in einem abgegrenzten Areal (Sanierungsgebiet Kuchenheim) zu lösen sind.
Für Immobilieneigentümerinnen und Immobilieneigentümer, deren Immobilien innerhalb des Sanierungsgebiets liegen, bestehen u. a. folgende Möglichkeiten/Regelungen:

  • Fördermöglichkeit für Private über das Fassaden- und Freiflächenprogramm
  • Erhöhte steuerliche Absetzbarkeit (nach § 7h EStG)
  • Für Bauvorhaben ist eine Genehmigung zu beantragen


Das Sanierungsgebiet gliedert sich in die Bereiche A und B, wobei der Bereich A im Wesentlichen den Ortskern umfasst. In diesem Bereich sind die umfangreichsten städtebaulichen Aufwertungsmaßnahmen vorgesehen.
Das Grundbuchamt versieht jedes Grundstück, das sich im Gebiet A befindet, mit einem Sanierungsvermerk. Dieser hat keine unmittelbare rechtliche Wirkung, sondern eine Informations- und Sicherungsfunktion.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Unterlagen: