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Kölner Straße

Die seit 1824-1827 als preußische Provinzialstraße entstandene Kölner Straße macht durch ihre Bebauung die städtebauliche Entwicklung Euskirchens deutlich. Als eine der drei Ausfallstraßen war sie durch die öffentlichen Bauten der Herz-Jesu-Kirche, des Lyzeums (jetzt Realschule), der evangelischen Kirche, des Landratsamtes (am Ort der heutigen Stadtverwaltung) und des Erziehungsheims Erlenhof herausgehoben.

Die Häuser des gehobenen Bürgertums aus der Zeit der Jahrhundertwende im unteren und mittleren Abschnitt konnten es mit großstädtischer Bauweise aufnehmen. Seltenheitswert haben die in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen Häuser Nr. 99-113, da sie das kleinbürgerliche Wohnen in der Verbindung von städtischem Reihenhaus und altem Fachwerkbau zeigen.

Die Anpflanzung von Linden und Akazien und eine Grünanlage erweckten den Eindruck einer Allee. Euskirchens Wandlung zur prosperierenden Gewerbestadt ist wie nirgends sonst an dieser Straße abzulesen.