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Gestaltung des Demographischen Wandels

Generationenpolitik in den Kommunen: Gestaltungsansätze in einer älter werdenden Gesellschaft

Die Gesamtstrategie Generationenpolitik der Kreisstadt Euskirchen stellt eine Zusammenführung und Weiterentwicklung der Ergebnisse des bisherigen Prozesses der demographischen Stadtentwicklung dar. Um nachhaltige Versorgungsstrukturen der Zukunft aufbauen zu können ist das Konzept integrativ und generationenübergreifend. Da sich Problemlagen und Lösungsansätze oftmals nicht in Altersgruppen einteilen lassen oder an Fachbereichsgrenzen orientieren, werden Konzepte aller Fachbereiche aufgenommen.
Eine effektive Erarbeitung und Umsetzung einer Gesamtstrategie Generationenpolitik setzt voraus, dass die Kommune die Rolle des aktiven Gestaltens im Sinne einer neutralen Moderation und Prozesskoordination übernimmt. Hierbei gilt es alle Beteiligten einzubinden, vorhandene Konkurrenzen abzubauen und durch gemeinsames Handeln Synergieeffekte zu erzeugen.
Die Handlungsfelder sind:

  • Gesundheit, Pflege und Versorgung
  • Wohnen und Wohnumfeld
  • Mobilität und Verkehr
  • Engagement, Partizipation und Inklusion
  • Bildung und lebenslanges Lernen / Digitalisierung und digitale Teilhabe   

Die Vorlage „Generationenpolitik in den Kommunen: Gestaltungsansätze in einer älter werdenden Gesellschaft“ finden Sie hier

Workshop zum Thema „Ehrenamt in der Kreisstadt Euskirchen“
Im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes zur „Generationenpolitik in den Kommunen – Gestaltungsansätze in einer älter werdenden Gesellschaft“ fand am 9. April 2019 auf Einladung des Ersten Beigeordneten ein Workshop zum Thema „Ehrenamt in der Kreisstadt Euskirchen“ statt.
Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiges Bindeglied unserer Stadtgemeinschaft und daher ist die Förderung dieses Engagements auch eine Querschnittsaufgabe bei der Gestaltung des demografischen Wandels. Die Kreisstadt Euskirchen hat bereits viele wichtige Projekte auf den Weg gebracht, aber alle Projekte müssen von Zeit zu Zeit einmal – durchaus auch selbstkritisch – betrachtet werden.
Hauptthemen des Workshops waren daher die Potentiale und Weiterentwicklungen der Ehrenamtskarte und des Ehrenamtstages.   
In Euskirchen engagieren sich die Menschen in ganz unterschiedlichen Bereichen und aus ganz verschiedenen Motiven. Drei Bereiche davon - Kirche, Sport und Flüchtlingsarbeit – wurden im zweiten Teil des Workshops etwas genauer betrachtet. Ein ganz besonderer Dank gilt den drei Moderatoren:

  • Iris Hoffmann, Ehrenamtskoordinatorin der ev. Kirchengemeinde Euskirchen
  • Hans-Werner Pütz, Vorsitzender der Leichtathletik Gemeinschaft Olympia und aktives Mitglied der Seniorenvertretung SIE
  • Carsten Düppengießer, Caritasverband für das Kreisdekanat Euskirchen

Alle Ergebnisse des Workshops stellen teilweise Einzelmeinungen dar und können und sollen daher ergänzt werden. Weitere Rückmeldungen werden sehr gerne in die weitere Arbeit mit aufgenommen.
Die Dokumentation des Workshops finden Sie hier.

"Aktiv Altern in der seniorenfreundlichen Gemeinde"

Kreisstadt Euskirchen beteiligt sich an Euregionalem Projekt
Live safely, enjoy life, stay involved
Gemeinsam entwickeln wir grenzüberschreitend seniorenfreundliche Gemeinden, damit alle Senioren/-innen der Euregio Maas Rhein mit Freude am alltäglichen Leben weiterhin teilnehmen können!

Das ist die Kernbotschaft des Projektes Seniorenfreundliche Gemeinden. In diesem Projekt arbeiten neun euregionale Partner zusammen mit 31 Kommunen aus der Euregio Maas-Rhein. Das Ziel des Projektes ist die Schaffung von seniorenfreundlichen Gemeinden: Kommunen, die sich durch ihre Versorgungs-, Versorger- und Inklusionsfreundlichkeit auszeichnen.

Das Projekt Seniorenfreundliche Gemeinden ist Teil der Programmlinie ‘Mental Health’ der Stiftung euPrevent | EMR. Die Stiftung euPrevent | EMR unterstützt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen professionell Tätigen und Organisationen, die sich für den Erhalt, die Förderung und die Wiederherstellung der Volksgesundheit in der Euregio Maas-Rhein einsetzen. Das Projekt wird durch das Interreg V-A Förderprogramm der Euregio Maas-Rhein unterstützt. Es hat im September 2016 begonnen und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Der Ausschuss für Generationen und Soziales wurde am 26. Februar 2019 mit einer Vorlage über den aktuellen Stand der Umsetzung informiert.

Ansprechpartnerin für das Projekt ist die Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Telefon: 02251 / 14-324 oder Email: bbrieden(at)euskirchen.de

Logo Interreg Euregio Maas-Rhein

Kontakt:

Stabsstelle Demographie
Barbara Brieden
Kölner Straße 75
53879 Euskirchen
Tel: +49 (0) 2251.14324
Fax: +49 (0) 2251.14.58324
email: bbrieden(at)euskirchen.de