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Eröffnung der Sonderausstellung: „Mythos Neue Frau"

- Mode zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik -

„Mythos Neue Frau“ ist Teil des Bauhaus-Jubiläums in NRW. 100 jahre bauhaus im westen ist ein Projekt des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe. Schirmherrin ist Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bubikopf, kurze und schlicht geschnittene Kleider, selbstbewusstes Auftreten – das waren die Kennzeichen der modernen Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung stellt den Mythos „Neue Frau“ in Bezug auf die Kleidung und Mode vor und hinterfragt ihn zugleich: War das revolutionär neue Bekleidungsschema ein Akt der Emanzipation oder entstand es einfach aus praktischer Notwen-digkeit? Im Mittelpunkt steht der Modewandel vom Kaiserreich bis in die Weimarer Republik und die These, dass der Trend zur Vereinfachung und Modernisierung der Kleidung eine lange Vorge-schichte hat und nur vor dem Hintergrund einer Veränderung der Lebensbereiche seit der Vor-kriegszeit zu verstehen ist. Neue Mobilitätsanforderungen, die Notwendigkeiten der Arbeitswelt und mehr Bewegungsdrang veränderten kontinuierlich seit der Jahrhundertwende die Ansprüche an die Kleidung der Frau.

Mehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate lassen die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider sind ebenso vertreten, wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

 

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Kosten: 4 €, ermäßigt 3 €, Kombiticket mit Tuchfabrik 9 €, Gruppenführung 45 €, Ki. und Jugendl. frei

Ort: Euskirchen-Kuchenheim, LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Str.

Info-Tel.: 02234. 9921555

Email: info@kulturinfo-rheinland.de

Veranstaltungsort:
LVR-Industriemuseum/Tuchfabrik Müller