Inhalt

Häusliche Pflege (Pflegesachleistung)

Häusliche Pflege mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes Die Pflegekasse finanziert die Dienstleistung eines ambulant tätigen Pflegedienstes, der die Pflege zu Hause durchführt als sog. Sachleistung. Die pflegebedürftige Person hat die freie Wahl aus dem Angebot der Pflegedienste, die einen Versorgungsvertrag nach den §§ 71 ff. SGB XI abgeschlossen haben. Die Pflegedienste rechnen direkt mit der Pflegekasse ab, eine Auszahlung an die gepflegte Person oder deren Angehörige erfolgt nicht.
Pflegebedürftige können solche „Sachleistungen“ der Pflegekasse von ambulanten Pflegediensten in Anspruch nehmen bis zu monatlich

  • Pflegestufe I     450,00 € monatlich
  • Pflegestufe II  1.110,00 € monatlich
  • Pflegestufe III 1.550,00 € monatlich


In besonderen Härtefällen kann die Pflegekasse Pflegeeinsätze im Gesamtwert von bis zu 1.918,00 € übernehmen (§ 36 SGB XI). Ein Härtefall liegt vor, wenn der Pflegeaufwand das Maß der Pflegestufe III weit übersteigt (z.B. im Endstadium einer Krebserkrankung oder im Wachkoma).
Muss für die Pflege durch einen Pflegedienst mehr aufgewendet werden als die Pflegekasse erstattet, können die Mehrkosten steuerlich als „Haushaltsnahe Dienstleistung“ geltend gemacht werden.

Informationen über ambulante Pflegedienste in Euskirchen finden Sie hier.