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Häusliche Pflege (Pflegegeld)

Pflegebedürftige, die keine Pflegehilfe eines ambulanten Pflegedienstes in Anspruch nehmen, erhalten ein monatliches Pflegegeld. Die/der Pflegebedürftige ist frei darin, wie sie/er das Pflegegeld verwendet. Voraussetzung für das Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege in geeigneter Weise sichergestellt ist, was zunächst der Gutachter feststellt und bei regelmäßigen Qualitätssicherungsbesuchen überprüft wird.

Pflegebedürftige, die eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz haben, erhalten ein erhöhtes Pflegegeld, so dass auch Pflegebedürftige Pflegegeld beanspruchen können, deren Hilfebedarf im Bereich Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht (Pflegestufe 0), die aber über eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz haben. Das (erhöhte) Pflegegeld wird neben den zusätzlichen Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI gewährt.

  • Pflegestufe 0 mit eingeschränkter Alltagskompetenz 120,00 € monatlich
  • Pflegestufe I 235,00 € monatlich
  • Pflegestufe I mit eingeschränkter Alltagskompetenz 305,00 € monatlich
  • Pflegestufe II 440,00 € monatlich
  • Pflegestufe II mit eingeschränkter Alltagskompetenz 525,00 € monatlich
  • Pflegestufe III 700,00 € monatlich


Während einer vollstationären Krankenhausbehandlung oder Rehabilitationsmaßnahme wird das Pflegegeld bis zu vier Wochen weiter gezahlt, danach ruht der Anspruch.