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14. Waldsterben

Die in der Luft enthaltenen Abgase aus Verkehr, Industrie, Haushalt, und Landwirtschaft wirken meist direkt ätzend auf Blätter oder Nadeln der Bäume oder verbinden sich mit dem Regenwasser zu Säuren (Saurer Regen) und gelangen in den Boden. Hier schädigen sie die für die Nährstoffaufnahme der Bäume nützlichen Pilze und empfindlichen Wurzelhaare, so daß es zu Nährstoffmangel kommt. Daneben können die Schadstoffe den Säuregrad des Bodens so stark erhöhen, daß eine Durchwurzelung nicht mehr stattfinden kann. Einige Böden können ohne Kalkung bereits nicht mehr aufgeforstet werden! Waldsterben geht also immer mit einem Pilz- und Bodensterben einher.

Ein kranker Wald kann seine zahlreichen Funktionen nur bedingt erfüllen. Ohne unsere aktive Hilfe durch Einsparung von Energie in Industrie, Verkehr und Haushalt ist der Wald nicht zu retten.