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Personenstandsregister online – neuer Service für Familienforscher

Das Stadtarchiv Euskirchen bietet einen neuen Service im Internet: Unter www.euskirchen.de/service/stadtarchiv findet man ab sofort unter „Bestände und Recherche“ das „Personenstandsregister online“. Familienforscher, Genealogen, Erbenermittler und Historiker können ihre Recherche schon zuhause starten und alle Namen, Geburts-, Heirats- und Sterbedaten mit Angabe des Ortes und der Registernummer der im Archiv vorliegenden Personenstandsregister online durchsuchen und einsehen. Die entsprechende Urkunde ist dann im Stadtarchiv Euskirchen schnell gefunden und kann bei Bedarf gebührenpflichtig zur Verfügung gestellt werden.

Die Worte „geboren“, „verheiratet“, „ledig“, „geschieden“ und „gestorben“ beschreiben den Personenstand einer Person. Dieser wurde in der Vergangenheit in Kirchenbüchern festgehalten und wird von Oktober 1797 bis heute in den standesamtlichen Personenstandsregistern beurkundet. Seit einigen Jahren befinden sich die Register, die nicht mehr den gesetzlichen Fortführungsfristen unterliegen, in den kommunalen Archiven und werden für die Forschung bereitgestellt. Alle Sterbefälle, die älter als 30 Jahre sind, Heiraten, die vor mindestens 80 Jahren stattfanden, und Geburten, die mindestens 110 Jahre zurückliegen, sind öffentlich einsehbar.

Im Stadtarchiv Euskirchen werden die Personenstandsregister ab Oktober 1797 der Stadt Euskirchen mit dem Ort Billig (bis 1856) sowie des ehemaligen Amtes Kuchenheim bis zu dessen Auflösung am 1. Juli 1969, umfassend die Orte (Dom-)Esch, Flamersheim, Großbüllesheim, Kirchheim, Kleinbüllesheim, Kuchenheim, Niederkastenholz, Palmersheim, Roitzheim, Stotzheim, Straßfeld (Oktober 1932 bis Juli 1969), Weidesheim und Wüschheim verwahrt.

Wer seine Familie erforschen möchte, beginnt seine „Forschung“ meist mit Gesprächen mit Geschwistern, Eltern oder Großeltern und dem Sammeln von Dokumenten, die die Familie aufbewahrt hat. So lebendig mündliche Berichte und so wertvoll private Unterlagen sind, die Reichweite persönlicher Überlieferungen aus der Vergangenheit ist meist doch begrenzt. In Stadtarchiven findet man zusätzliche Informationen, da hier Dokumente über weitreichende Zeiträume aufbewahrt werden, die auch Daten zu Familienangehörigen enthalten können, wie z.B. in einer Heiratsurkunde.