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Rückschnitt von privatem Grün

Hecken, Wallhecken, Sträucher, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände auf Privatgrundstücken bis zum 28.02.2019 schneiden!

In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September ist es verboten, Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören, daher erinnert die Kreisstadt Euskirchen daran, bis zum 28. Februar 2019 erforderliche Form- und Pflegeschnitte sowie Maßnahmen zur Beseitigung verkehrsgefährdender Situationen durchzuführen.

Es kommt immer wieder vor, dass an Straßen, Kreuzungen, Einmündungen sowie Fuß- und Radwegen Behinderungen durch überhängende Äste und zu breit oder zu hoch wachsende Hecken bestehen. Auch Straßenlampen und Verkehrszeichen sind oft durch privates Grün zugewachsen.  Sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Orientierung aller Verkehrsteilnehmer wird dadurch beeinträchtigt.

Im Kreuzungsbereich von Straßen sind die „Sichtdreiecke“ von jeder Bepflanzung freizuhalten. Das Sichtdreieck beschreibt das Sichtfeld, welches ein Verkehrsteilnehmer zur Verfügung hat, wenn er von einer untergeordneten in eine übergeordnete Straße einbiegen möchte. Ist dieses Sichtdreieck z. B. durch eine Hecke nicht mehr überschaubar, wird das Einbiegen in die bevorrechtigte Straße gefährlich. In all diesen Fällen sollten Hecken, Bäume und Sträucher von den Grundstückseigentümern soweit zurückgeschnitten werden, dass sie keine Verkehrsteilnehmer gefährden und das Grundstück nicht überragt wird. Auch abgestorbene Äste aus Bäumen müssen entfernt werden, damit beim Herunterfallen niemand verletzt werden kann.

Bei Gefahr in Verzug kann die Straßenbaubehörde der Kreisstadt Euskirchen die Anpflanzungen sofort beseitigen/zurückschneiden lassen und den Eigentümern die Kosten in Rechnung stellen. Ist keine Gefahr in Verzug, erfolgt zunächst eine schriftliche Aufforderung, die Anpflanzungen innerhalb von zwei Wochen ordnungsgemäß zurückzuschneiden bzw. zu entfernen.

Die Grundstückseigentümer sind verkehrssicherungspflichtig und haften für Unfälle und Schäden, die durch Überwuchs ihrer Begrünung entstehen können. Daher sollten im Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer folgende Hinweise beachtet werden:

• Hecken, Bäume und Sträucher an Straßen, Wegen und Plätzen sollten rechtzeitig soweit zurückgeschnitten werden, dass alle Verkehrsteilnehmer den öffentlichen Verkehrsraum ungehindert und ohne Gefahr nutzen können. Insbesondere an Straßeneinmündungen und Kreuzungen sollten sie nicht über die Grundstücksgrenze hinausragen.
• Wenn das Grundstück an die öffentliche Verkehrsfläche angrenzt, ist das „Lichtraumprofil“ zu beachten. Die Anpflanzungen sollten bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht über Rad-/bzw. Gehwege ragen und an Straßen nicht bis zu einer Höhe von 4,50 m.
• Im Bereich von Straßenleuchten und Verkehrszeichen muss der Rückschnitt so weit erfolgen, dass die Leuchten in ihrer Beleuchtungsfunktion nicht behindert werden und die Verkehrszeichen problemlos aus mehreren Metern Entfernung gesehen werden können.