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Entsorgung von Hundekot sollte selbstverständlich sein

16.02.2017 - 

In jüngster Zeit häufen sich im Stadtgebiet Euskirchen die Beschwerden über Hinterlassenschaften von Hunden, die von deren Besitzern nicht entsorgt werden. Die Verunreinigung von Gehwegen, Plätzen und Parkanlagen durch Hundekot ist nicht nur ein Ärgernis, weil die Haufen nicht schön aussehen und die Gefahr besteht, hineinzutreten, sondern stellt auch eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer die Hinterlassenschaften seines Tieres nicht beseitigt und erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes sind gehalten, hier strikt gegen die Verursacher bzw. ihre Halter vorzugehen.

Hundehalter sind zur unmittelbaren Entfernung von Kot ihres Tieres verpflichtet. Zur Beseitigung des Hundekots sollten daher stets geeignete Beutel mitgeführt werden. Die Kreisstadt Euskirchen hat zudem an diversen Stellen im Stadtgebiet, die von Hundehaltern und ihren Vierbeinern zum „Gassigehen“ stark frequentiert werden, sogenannte „Dog-Stationen“ aufgestellt. Diese beinhalten nicht nur entsprechende Beutel zum Aufnehmen des Hundekots, sondern auch ein Müllgefäß, in dem die volle Tüte gleich entsorgt werden kann. Das Aufstellen von „Dog-Stationen“ ist jedoch nicht überall möglich und stellt auch nur einen zusätzlichen Service für die Bürger und Besucher der Stadt dar. Grundsätzlich ist jeder Hundehalter für die Entsorgung der Hinterlassenschaften seines Hundes selbst verantwortlich.

Nicht vergessen werden sollte auch, dass Hundekot verschiedene Wurmeier und andere Krankheitserreger enthält, die über Monate ansteckend sind und nicht nur andere Hunde, sondern auch Menschen gefährden. Besonders gefährdet sind hierbei Kinder, deren Hände z.B. mit kontaminierter Erde, Sand oder auch dem Hundekot selbst in Berührung kommen. Durch die Wanderung der Wurmlarven können verschiedenste Organe geschädigt werden - bei Hund und Mensch.

Die Kreisstadt Euskirchen appelliert daher in aller Deutlichkeit an alle Hundebesitzer, sich ihre Verantwortung nicht nur für ihr Tier, sondern auch für die schützenswerte Gesundheit ihrer Mitbürger und deren Wunsch nach einer sauberen und lebenswerten Umwelt bewusst zu machen und im Sinne des Gemeinwohls die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge ordnungsgemäß zu entsorgen. Wer beobachtet, dass jemand „seinen“ Hundehaufen nicht ordnungsgemäß entsorgt, sollte den Verursacher unmittelbar auf sein Fehlverhalten ansprechen. Manchmal reicht es schon aus, wenn man sich „ertappt“ fühlt, um sein Verhalten zu ändern.