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Kunst im Rathaus

KUNST IM RATHAUS - Unter diesem Motto finden seit 2001 regelmäßig Ausstellungen bildender Künstlerinnen und Künstler im 1. und 2. OG des Rathauses, Kölner Str. 75, die einen unmittelbaren Bezug zur regionalen Kunstszene Euskirchens und seiner Umgebung aufweisen, statt. Diese Veranstaltungsreihe dient der Förderung zeitgenössischer Kunst im Kreisgebiet.

Vier Ausstellungen pro Jahr, jeweils für ca. 2 Monate, werden mit je einer offiziellen Vernissage eröffnet und sind während der Öffnungszeiten des Rathauses für alle Besucher zugänglich.

Die Ausstellungseröffnungen haben sich zu einem anregenden gesellschaftlichen Treffen vieler Künstlerinnen und Künstler sowie kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürger auch über die Kreisgrenzen hinaus entwickelt. Darüber hinaus wird den künstlerisch tätigen Bürgerinnen und Bürger eine regelmäßige Möglichkeit des Austauschs an diesen Abenden geboten und von diesen auch gerne angenommen.

Wenn auch Sie Interesse an einer Ausstellung in der Reihe "Kunst im Rathaus" haben, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte an: Kreisstadt Euskirchen, Z. Hd. Dr. Gabriele Rünger, Kölner Straße 75, 53879 Euskirchen.

Aktuelle Ausstellung

Ursula Janda
Rohr

URSULA JANDA

"JAN-IKATE"
17. November 2017 bis 19. Januar 2018

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 17. November 2017, um 19.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen.

Einführung in die Ausstellung: Martin Kaiser

 

 


Vita
Ursula Janda ist eine experimentierfreudige Künstlerin, die ständig daran arbeitet, ihren Stil zu verbessern. In ihrem kleinen Atelier in einem renovierten Haus in Lommersdorf entstehen ihre Bilder, die sich in der Regel hell und lichtdurchflutet präsentieren. Die Malerin Ursula Janda arbeitet gern in der Abgeschiedenheit ihres Ateliers, liebt es aber auch, sich draußen vor die Leinwand zu stellen. In der Regel arbeitet sie in einer Mischtechnik aus Acryl und Öl. In einer Serie sind ihre „Dorfansichten“ zu sehen, beispielsweise Motive aus Lommersdorf. Diese Dorfansichten und Landschaften weisen expressionistische Züge auf. „Vogelfrei“ lautet ein anderes Thema ihrer Bildwelten. Von ihren Reisen nach Argentinien, Chile oder Uruguay bringt sie Fundsachen mit. Metalle, Drähte, Eisen, Leder oder Sand lässt sie in ihre Mischtechniken einfließen und es entstehen Kollagen. Bei diesen „vogelfreien“ Werken bewegt sie sich aber fast ausschließlich auf abstraktem Boden und lässt ihrer Experimentierfreudigkeit freien Lauf. Es entstehen Bilderreihen mit unterschiedlichen Farb- und Formkombinationen zum gleichen Motiv oder Thema.
Janda wurde am 22. Oktober 1942 in Olmütz geboren. Die Eltern wanderten 1948 von Österreich nach Argentinien aus und lebten dort an ständig wechselnden Orten, zuletzt in Buenos Aires. 1962 schloss Janda das Studium an der Sporthochschule in Buenos Aires ab und arbeitete bis 1971 in Argentinien, danach in Deutschland als Dipl.-Sportlehrerin. 1988 begann sie mit der Malerei. Sie besuchte zahlreiche Seminare und Akademien. Seit 1996 stellt sie ihre Bilder in vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen aus. Seit 2001 arbeitet sie in ihrem eigenen Atelier in Lommersdorf.