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Casino

Casino erstrahlt wieder in originaler Farbfassung
Quelle: Bildarchiv Stadt Euskirchen

Rundweg Nr. 4
Kaplan-Kellermann-Straße 1/Ecke Veybachstraße
53879 Euskirchen

Das Casino ist geöffnet von 11:00 bis 17:00 Uhr.

Das Casino ist bedeutend für die Geschichte des Menschen, denn es war über  Jahrzehnte hinweg das gesellschaftliche Zentrum des wohlhabenderen Bürgertums der Stadt Euskirchen u. ihres Umlandes. Es ist ein hochkarätiges Denkmal eines nicht öffentlichen, differenzierten, kulturellen Engagements. Bedeutend für die Geschichte der Arbeits- und Produktionsverhältnisse, denn die Casino-Gesellschaft  war eine traditionsreiche, ausschließlich privat bewirtschaftete Einrichtung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. „Die im gesamten Rheinland einmalige Gesamtanlage ist in Grundriss, Außenbaugestaltung, Substanz und Details anschaulich erhalten und ein architektur-, sozial- und kulturgeschichtliches Zeugnis von hohem Rang mit überregionalem Vorbildcharakter“.

Kurzbeschreibung:

Ehem. Gesellschaftshaus der Aktien-Gesellschaft Casino, 1897, erbaut. Ein zeitgemäßer Umbau erfolgte 1928. Damensalon, Kellergewölbe, Treppen, Geländer, Brüstungen, Fenster und Türen, Prägetapeten, Wandverkleidungen, Bodenbeläge, Deckenstuck, Heizkörper mit Verkleidungen sind erhalten. Die historischen Fassadenfarben leuchten im Grün und Ocker der 1920er-Jahre. Die orig. Holzfenster sind frisch denkmalgerecht restauriert. Hier fördert die Restaurierung der Holzfenster das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau u. Gleichstellung.

Aktionsprogramm:

Führungen erfolgen durch den Verein „kultur- und förderverein CASINO e.V.“ nach Bedarf durch das Gebäude.
Eine Powerpoint Präsentation im kleinen Saal berichtet über die umfangreichen Instandsetzungsarbeiten.

Klavierkonzert:
Um 16.00 Uhr wird der Pianist Manfred Schümer im großen Saal ausgewählte Musikstücke vortragen.

 
RUNDWEG von Baudenkmal Nr. 4, Casino, zu Nr. 5, Ehem. Lok-Schuppen:
Vom "Casino" führt der Rundweg über die „Kaplan-Kellermann-Str.“ zu der „Ursulinen-Schule" und dann bis hin zur Oststraße.  Die Oststraße hat einen Abzweig (Wendehammer, parallel zu den Gleisen), der zum "Ehem. LOK-Schuppen" führt.