Inhalt

Tag des offenen Denkmals 2020

In diesem Jahr ist alles anders:

Durch die Corona-Pandemie kann der Tag des offenen Denkmals im Jahr 2020 bundesweit nur digital stattfinden. Die Kreisstadt Euskirchen präsentiert daher an dieser Stelle eines ihrer schönsten Baudenkmale fotografisch aus vielen Blickwinkeln: Die Wasserburg Veynau in Wisskirchen.

Zusätzlich wird in einem kurzen Film die fertig restaurierte Aula des ehemaligen Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasiums - heute befindet sich in diesem Gebäude die Paul-Gerhardt-Grundschule - präsentiert. Einige Fotos vermitteln einen Eindruck vom Zustand vor der Sanierung.

Die Wasserburg Veynau

Durch die Zusammenarbeit mit der Familie Alexander Freiherr von Elmendorff konnte die Untere Denkmalbehörde einen schönen Rundgang ermöglichen. An dieser Stelle sei für die Unterstützung ganz besonders gedankt!

Die mittelalterliche Wasserburg Veynau ist eine der größten und ältesten Burgen in NRW. Im Rheinland gehört sie zu den bedeutendsten Burganlagen, da sie im Mittelalter großen Einfluss auf die Wegeverbindung zwischen Köln, dem Euskirchener Flachland und der Eifel in Richtung Trier hatte: sie sperrte die notwendige Verkehrsverbindung strategisch im Tal ab. 1340 (erstmals erwähnt) erhält Dietrich Schinnemann von Aldenhoven (genannt Ouwe (Aue)) die Burg Veynau als Lehen und macht sie zum Kölner Offenhaus. In einer Urkunde wird die Anlage als "deme huys und der vurburghen zu Veyenauwe" - "dem Haus und der Vorburg in der Aue am Veybach" bezeichnet. Ein Hinweis, der bereits 1351 das Herrenhaus und die Vorburg erwähnt!

Der Rundgang zeigt die Außenanlagen mit Mauerruinen der zweiteiligen Vorburg und das erhaltene Herrenhaus. Heute noch sind viele mittelalterliche Details und Merkmale erlebbar. Bitte klicken Sie eins der untenstehenden Fotos an, damit sich die Bilder-Show öffnet.

Mittelalterliche Wasserburg Veynau: Impressionen

 

Ehem. Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium

Altes Gymnasium mit Bus/Foto: Dr. Henniges, Zülpich

Schule, Direktorenvilla und Turnhalle sind 1906 im Stil der Dt. Neorenaissance erbaut worden.
Die Gebäude weisen Portale, Steinmetzarbeiten und wappengekrönte Fenster auf. Im Eingangsbereich
befindet sich das eindrucksvolle, zweiläufige Treppenhaus mit feinen Steinmetzarbeiten. Im Obergeschoss und Dachgeschoss zeigt sich nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten nun wieder der große Fest-Saal mit Sanges-Empore.

In den 1950er Jahren wurden diese durch Einbauten zugebaut und versteckt. Nach dem substanzschonenden Rückbau und denkmalgerechter Sanierung ist das imposante Raumgefüge des Gesangsaales wieder erlebbar. Der historische Raum ist mit aufwendigen Malereien an den Wänden und der Zierbalkendecke kunstvoll geschmückt.

In einem kurzen Film können Sie sich ein Bild von der fertig restaurierten Aula mit imposanter Sangesempore des ehemaligen Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasiums machen. Klicken Sie hierzu bitte hier oder auf das rechts stehende Foto.

In einer kurzen Foto-Serie wird der vorgefundene Zustand im Jahre 2018 gezeigt. Anhand der Fotos ist dokumentiert, wie sich der Baufortschritt entwickelt hat. Klicken Sie bitte eines der untenstehenden Fotos an, damit sich die Serie öffnet.

Bestand - Entwicklung - Planung