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Kaserne an der Kommerner Straße

Durch Bemühungen der Stadt gelang es im Jahr 1913 in Euskirchen das dritte Bataillon des Infanterie-Regiments 116 zu stationieren. Der Neubauder Kaserne wurde vom Deutschen Reich an der Kommerner Straße vor dem Eisenbahnübergang errichtet, auf einem Gelände, das von der Stadt dem Militärfiskus geschenkt worden war. Der Exerzierplatz und der Schießplatz wurden von der Stadt am Rande des Gemeindewaldes (im Bereich des heutigen Sportplatzes im Auel / Pappelallee) bereitgestellt. Das Offizierscasino befand sich in der Münstereifeler Straße.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kaserne bis 1927 von der französischen Besatzung und von 1929 bis 1935 von Obdachlosen belegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen belgische Soldaten in die Kaserne, die ab dann Loncin-Kaserne genannt wurde. Seit 1981 sind wieder deutsche Soldaten dort stationiert, die Kaserne erhielt den Namen „Generalmajor-Freiherr-von Gersdorff-Kaserne“.