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Gestaltung des Demographischen Wandels

Aktuelle Meldung:
Landesprogramm zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Corona Krise – Anträge können an die Stadt Euskirchen gerichtet werden


Das Land NRW unterstützt ehrenamtliche Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise mit über eine Million Euro. Davon sollen insbesondere die Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort für ältere und vorerkrankte Bürgerinnen und Bürger und in Quarantäne befindliche Menschen profitieren.

Ehrenamtliche Initiativen organisieren Unterstützung beim Einkaufen, beim Ausführen des Hundes oder beim Einlösen von Rezepten. Sie produzieren Hilfeleitfäden und Erklär-Videos, nähen Masken oder stärken psychosoziale Angebote, wie Telefonketten und Gartenzaunbesuche. Alle diese Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine haben durch ihr bestehendes oder neu entstehendes Engagement zusätzliche Ausgaben und benötigen nun unbürokratisch und unkompliziert finanzielle Unterstützung.

Wichtig hierbei ist: Die Mittel dürfen auch rückwirkend für entstandene Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab dem 24. März 2020 genutzt werden. Somit sind auch Kosten abgedeckt, die bereits angefallen sind und für die ein Verein oder eine Organisation bereits in Vorleistung getreten ist. Das betrifft auch Maßnahmen, die bereits geplant sind oder schon begonnen haben. Ein Eigenanteil ist nicht notwendig. Die Auszahlung von bereitgestellten Mitteln an natürliche Personen ist ausgeschlossen.

Förderbestimmungen (FAQ)

Antragsformular

Anträge können ab sofort gestellt werden.   

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an: Stadt Euskirchen, Stabsstelle Demographie, Barbara Brieden, Tel.: 02251 / 14-324 oder E-Mail: bbrieden(at)euskirchen.de


Generationenpolitik in den Kommunen: Gestaltungsansätze in einer älter werdenden Gesellschaft

Die Gesamtstrategie Generationenpolitik der Kreisstadt Euskirchen stellt eine Zusammenführung und Weiterentwicklung der Ergebnisse des bisherigen Prozesses der demographischen Stadtentwicklung dar. Um nachhaltige Versorgungsstrukturen der Zukunft aufbauen zu können ist das Konzept integrativ und generationenübergreifend. Da sich Problemlagen und Lösungsansätze oftmals nicht in Altersgruppen einteilen lassen oder an Fachbereichsgrenzen orientieren, werden Konzepte aller Fachbereiche aufgenommen.
Eine effektive Erarbeitung und Umsetzung einer Gesamtstrategie Generationenpolitik setzt voraus, dass die Kommune die Rolle des aktiven Gestaltens im Sinne einer neutralen Moderation und Prozesskoordination übernimmt. Hierbei gilt es alle Beteiligten einzubinden, vorhandene Konkurrenzen abzubauen und durch gemeinsames Handeln Synergieeffekte zu erzeugen.
Die Handlungsfelder sind:

  • Gesundheit, Pflege und Versorgung
  • Wohnen und Wohnumfeld
  • Mobilität und Verkehr
  • Engagement, Partizipation und Inklusion
  • Bildung und lebenslanges Lernen / Digitalisierung und digitale Teilhabe   

Die Vorlage „Generationenpolitik in den Kommunen: Gestaltungsansätze in einer älter werdenden Gesellschaft“ (Drucksachennummer 5/2020) finden Sie hier


Demographie - Workshop „Pflegerische Versorgung und haushaltsnahe Dienstleistungen“
(Die Veranstaltung findet nicht wie geplant am Dienstag, 9. Juni 2020, statt, sondern wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, der noch bekanntgegeben wird.)

Pflege und Versorgung als gesamtgesellschaftliche Verantwortung: Oftmals werden Informationen erst dann eingeholt, wenn bereits ein konkreter dringlicher Hilfebedarf besteht. Dies kann zu problematischen Situationen führen, in denen unter Zeitdruck bei einem schlechten Gesundheitszustand weitreichende Entscheidungen getroffen werden müssen.  

Zielvorgabe muss daher sein, andere Formate zu entwickeln, um Bürgerinnen und Bürger in die Lage zu versetzen, sich rechtzeitig und in Ruhe über die vielfältigen Möglichkeiten der selbstbestimmten Gestaltung des Lebens im Alter zu informieren. Die Koordination präventiver Hausbesuche und eine sich anschließende umfassende Beratung könnten Ansatzpunkte einer kommunalen Strategie sein.

Die Werbung für die Ausbildung im Pflegebereich muss verstärkt und Rahmenbedingungen, wie eine gute Verbindung von Familie und Beruf bei Schichtdienst und Wochenendarbeit, verbessert werden. Wichtige Themen sind bereits heute die steigende Altersarmut und die zunehmende Isolation der älteren Menschen.

Der Demographie-Workshop: „Pflegerische Versorgung und haushaltsnahe Dienstleistungen in der Kreisstadt Euskirchen“ umfasst daher folgende Thementische:   

  • Die Situation in der ambulanten häuslichen Pflege und Versorgung
  • Die Situation in der teilstationären Pflege
  • Die Situation in der vollstationären Pflege
  • Die (organisierte) Nachbarschaftshilfe
  • Die Situation der professionellen Pflege- und Betreuungskräfte

Alle Thementische haben den gemeinsamen Ansatzpunkt der Kommune. Sie nehmen jeweils Bezug auf konkrete Erfahrungen und mögliche Maßnahmen vor Ort. Sie werden von Vertretern aus der Kommune geleitet und nehmen die Bedarfe der versorgenden Angehörigen mit in den Blick.

Eine Einladung erfolgt in Kürze, Anmeldungen sind bereits jetzt möglich. 

Kontakt:

Stabsstelle Demographie
Barbara Brieden
Kölner Straße 75
53879 Euskirchen
Tel: +49 (0) 2251.14324
Fax: +49 (0) 2251.14.58324
email: bbrieden(at)euskirchen.de