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Euskirchen - Stadt mit Gesicht

05.07.2012 17:13 Uhr

Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden - Die Kreisstadt Euskirchen begrüßt die ersten Bundesfreiwilligendienstler


Die Kreisstadt Euskirchen sucht Frauen und Männer ab 16 Jahren, die sich in Absprache mit den städtischen Einrichtungen stundenweise für das Allgemeinwohl engagieren. Die Stadt bietet Engagementbereiche im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich sowie im Bereich des Sports an (www.euskirchen.de/ehrenamt).

Neu sind die Möglichkeiten im Bundesfreiwilligendienst. Die Kreisstadt Euskirchen ist über die Kreisgrenzen hinaus die bislang einzige Kommune, die auf der Grundlage des Bundesfreiwilligengesetzes neue Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst eingerichtet hat. Bundesfreiwilligendienstler bekommen ein kleines Taschengeld sowie umfangreiche Fort- und Weiterbildungen.

Die Einsatzmöglichkeiten in städtischen Einrichtungen sind vielseitig. Freiwillige, die im Kinder- und Jugendbereich aktiv werden wollen, können dies in der Umweltbildung, in den Kitas und in der Stadtbibliothek tun. In der Seniorenarbeit werden Freiwillige als Seniorenpaten und in der Stadtbibliothek gesucht. Im Kulturbereich gibt es Einsatzstellen im Stadtmuseum und in der Denkmalpflege. Bundesfreiwilligendienste in der Landschaftspflege werden in der Erftaue und beim Bauhof angeboten. Im Sportbereich gibt es eine Einsatzstelle im Waldfreibad und in den Sportanlagen.

Ab 01.09.2012 treten die ersten Bundesfreiwilligendienstler ihren Einsatz bei der Stadt an: Herr Lehmann als Seniorenpate, Frau Krämer in der Stadtbibliothek. Bürgermeister Dr. Uwe Friedl begrüßt die Freiwilligen: „Um die Attraktivität unserer Stadt zu erhalten, werden wir stärker auf das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger angewiesen sein. Durch den demographischen Wandel wächst das Potential an aktiven Rentnern, die ihre Berufs- und Lebenserfahrung gerne einbringen. Gleichwohl ist das Engagement jüngerer Menschen für die Gesellschaft und das Miteinander der Generationen wichtig. Die Förderung von freiwilligem Engagement ist eine Zukunftsaufgabe.“

Im Bundesfreiwilligendienst können sich Männer und Frauen engagieren, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Freiwillige unter 27 Jahre engagieren sich in Vollzeit, Freiwillige über 27 Jahre auch in Teilzeit mit mehr als 20 Wochenstunden. Eine Altersbegrenzung  gibt es nicht. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre  Lebens- und Berufserfahrung ein.

Weitere Infos zu den Einsatzstellen bei der Kreisstadt Euskirchen sind unter www.euskirchen.de/bfd zu finden. Auskünfte erteilt die Stabsstelle Demographie (Tel. 02251/14-324 und -597, E-Mail: sburkhardt@euskirchen.de). Häufig gestellte Fragen zu den Bundesfreiwilligendiensten beantworteten auch die Seiten des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben unter www.bundesfreiwilligendienst.de.

 

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