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Buch des Monats

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Deon Meyer: Dreizehn Stunden


Rezension EKZ:

Meyer, Deon:

Dreizehn Stunden : Thriller / Deon Meyer. - Berlin : Rütten & Loening, 2010. - 479 S. - 22 cm.

     Aus dem Engl. übers. nach dem afrikaans Orig.

     ISBN 978-3-352-00779-8 fest geb. : 19,95 €

     ISBN 3-352-00779-9

Der neueste Thriller des derzeit erfolgreichsten südafrikanischen Krimiautors (u.a. "Weiße Schatten spielt überwiegend in Kapstadt. Eine junge US-Studentin wird von jungen Männern verfolgt, die zuvor ihre Freundin ermordeten. Zugleich ermittelt Inspector Griessel, ein gebrochener Charakter mit vielen Problemen, wegen dem Mord an einem südafrikanischen Musikproduzenten. Allmählich verschmelzen die beiden Handlungsstränge und geben den Blick frei auf skrupellose Tourismusagenturen, korrupte Polizisten, Menschenschmuggel und Organhandel. Den Schlussteil überfrachtet Meyer mit zu vielen Themen, wodurch der Roman etwas an Glaubwürdigkeit verliert. Doch der größere Teil überzeugt durch verblüffende Wendungen, gelungene Charaktere und differenzierte Einblicke in die soziale Realität in Südafrika nach dem Ende der Apartheid. Souverän zeichnet Meyer unterschiedliche Milieus und Figuren aus sehr verschiedenen ethnischen Gruppen. Gelungen sind auch seine Porträts der Polizisten. Insgesamt trotz kleiner Schwächen ein unterhaltsamer und spannender Thriller, der in keiner Bibliothek fehlen sollte.

Verfasser Rezension:

Peter Bräunlein


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