Allgemeines
Allgemeines über die Stadt Euskirchen
Aus dem Jahr 870 stammt die erste urkundliche Erwähnung Euskirchens im Vertrag von Meersen als "Augstchirche" (wohl für: Kirche in der Aue). Seit 1302 besitzt Euskirchen das Stadtrecht und feierte 2002 die 700ste Wiederkehr der Stadtrechtverleihung mit vielen Veranstaltungen. 1827 wurde Euskirchen Kreisstadt und damit Zentrum einer ganzen Region. In stetiger Aufwärtsentwicklung ist die Stadt heute mit ihren ca. 55.000 Einwohnern Sitz zahlreicher zentraler Institutionen für einen Versorgungsbereich von weit über 100.000 Menschen.
Ihr besonderes Gepräge erhält die Stadt durch die Mischung aus noch erhaltener Historie und ihrem modernen Einkaufs-Stadt-Charakter. Teile der alten Stadtmauer sowie drei der Türme, die früher zur Stadtbefestigung gehörten, stehen Seite an Seite mit moderner Architektur.
Innerhalb des mittelalterlichen Stadtmauerrings erstreckt sich die in den 1970er Jahren angelegte Fußgängerzone mit namhaften Kaufhäusern, zahlreichen Einzelhandelsgeschäften und vielen Cafés, die teilweise schon seit Generationen den guten Ruf der Stadt als Einkaufszentrum mitbegründet haben. In fußläufigen Entfernungen lädt Euskirchen zwischen dem Alten Markt und dem Bahnhof zum Bummeln, Einkaufen und Verweilen ein.
In den letzten Jahren wurden die Einkaufsmöglichkeiten stark ausgeweitet. 1994 wurde die Wilhelmstraße zur Einkaufsstraße umgestaltet, zwei neue Einkaufspassagen kamen hinzu und 1996 eröffnete das Kino-Center "Galleria" mit seinen fünf Kinosälen. Ende des Jahres 2005 wurde die Umgestaltung des Bahnhofquartiers abgeschlossen. Mit dem Parkhotel und dem Veybach-Center wurden in diesem Bereich zwei optische Highlights und zwei weitere neue Anziehungspunkte im Stadtzentrum geschaffen.
Das Euskirchener City-Forum, das ehemalige Bürgerhaus, die (neue) "gute Stube" im Herzen der Kreisstadt, mit seinen vielen Großveranstaltungen und das Stadttheater Euskirchen als kultureller Mittelpunkt im Stadtgeschehen runden das einwohner- und besucherfreundliche Bild Euskirchens ab.
Zwei günstig gelegene Parkhäuser und viele Parkplätze machen es den motorisierten Besuchern der Kreisstadt leicht, ihre Fahrzeuge zentral abzustellen. Daneben bietet der neue Stadtbusverkehr die Möglichkeit, auf das Auto zu verzichten und verschafft auch Nichtmotorisierten die gewünschte Mobilität. Im Halb- bzw. Viertelstunden-Takt fahren die Stadtbusse nicht nur innerhalb der Kernstadt, sondern binden auch die meisten Ortsteile an die Kernstadt an, so daß man mit dem blau-gelben Stadtbus fast überall hingelangen kann.
Als Wohnort erhält die Kreisstadt ihren Reiz durch die vermittelnde Lage zwischen der Metropole Köln und den Großstädten Bonn und Aachen einerseits und den grünen Höhenzügen der Eifel andererseits. Jedoch ist auch Euskirchen selbst landschaftlich reizvoll. Zur Kreisstadt gehören 21 Ortsteile, die im Gegensatz zur Kernstadt noch weitgehend ländlich geprägt sind. Schöne Ausflugsziele sind dort zu finden. Insbesondere das ausgedehnte Gebiet um die
Steinbach- und die Madbachtalsperre zieht nicht nur erholungsuchende Euskirchener, sondern auch Besucher von weit her an.
Als Industrie- und Gewerbestandort war die Stadt noch bis vor wenigen Jahrzehnten maßgeblich geprägt durch die Tuchindustrie (Siehe auch:
Rheinisches Industriemuseum Euskirchen - Tuchfabrik Müller). Heute verfügt Euskirchen über eine vielfältige, ausgewogene und gesunde Wirtschaftsstruktur. Dadurch bietet die Stadt viele Arbeitsplätze auch für ein weites Einzugsgebiet. In den Industrie- und Gewerbegebieten der Stadt haben sich Industriebetriebe von Weltruf angesiedelt. Neuen Wirtschaftsbetrieben werden dort ebenfalls attraktive Möglichkeiten geboten. Die zentrale Lage der Stadt und die gute Verkehrsanbindung auf Straße und Schiene an das internationale Verkehrsnetz sprechen für den Zukunftsstandort Euskirchen.
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